9. Tag: 42 km, Gasthof Simeter – Millstätter-See – Gasthof Simeter

Frühstück im lauschigen Garten unter Nussbäumen – welch ein Start in den Tag.
Bevor wir mit der Tour um den Millstätter-See in Seeboden starten konnten, stand uns noch die Fahrt über den Hügel bevor. Bei der Abfahrt wurden wir gewarnt, dass die Strasse Bodenschäden aufweist. Die Schlaglöcher, denen wir immer wieder ausweichen mussten, hielten uns vor einer zu schnellen Fahrt ab.
Wir starteten die Route bei Seeboden entlang des Nordufers. Bei Millstätt fuhren wir an einer coolen Bar vorbei und wir legten einen Apreo-Halt ein. Die beiden Drinks waren die Zero-Varianten ihrer mehrprozentigen Originale. Ohne Schlangenlinien oder Doppelblicken fuhren wir weiter dem anderen Ende des See nach Döbriach entgegen. Der Weg am Südufer führte meist durch einen Wald, was sehr angenehm war. Immer wieder bot sich zwischen den Bäumen eine tolle Aussicht auf den See und in den Himmel mit seinen Wolkengebilden. Zurück in Seeboden suchten wir ein schattiges Beizli und gönnten uns ein Eiskaffee. Für die Rückfahrt hatten wir eine andere Strasse ausgewählt. Diese entpuppte sich als Wanderweg, auf dem viele umgefallene Bäume lagen. Der Weg war zu steil und die Velos zu schwer, um sie darüber zu heben. So hiess es „rechtsumkehrt“ und über die ursprüngliche Strasse wieder über den Hügel zurück ins Hotel.
Auf dem Balkon, der noch erst gegen Abend von der Sonne beschienen wird, verbrachten wir den Nachmittag mit der Planung der weiteren Etappen und Hotels. Schon bald geht es dem Südtirol entgegen.
Ohne Regenstörung liessen wir uns wieder im Garten mit dem Nachtessen verwöhnen. Als Durstlöscher gönnten wir uns zuerst eine Johannisbeerschorle. Stefan entschied sich für Zanderfilet mit Kartoffeln und buntem Gemüse. Meine Wahl viel auf gebackene Teigtaschen mit einer mediterranen Gemüsefüllung. Den süssen Abschluss bildeten die fluffigen Buttermilch-Nockeln mit eingelegen Beeren.
Den Abschluss des Tages verbrachten wir auf dem Balkon, wo wir die Wolken beobachteten, wie sie die Regenzellen mit sich zogen. Zum Schluss verabschiedete sich die Sonne, in dem sie mit ihrem Schein den Himmel gold-rot beleuchtet.













Hallo zusammen
Es liest sich wie immer sehr gut, eure Beschreibungen. Ihr habt auch dieses Jahr tolle Routen und Orte ausgesucht. Hut ab, bei diesen heissen Temperaturen sooo lange Strecken zu wählen, braucht Kondition. Aber die habt ihr natürlich. Weiterhin viel Spass. Ich freue mich auf die Fortsetzung….
Liebe Lisa
Welche Motivation für die nächsten Tage. Es bleibt nämlich auch im Südtirol weiterhin heiss. Heute war es gemütlich, weil wir einen Ruhetag einlegten. Mehr dazu bin schreibe ich bald.
LG Brigitte und Stefan